Der Auftragseingang im Berichtsjahr lag auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Damit wurde eine solide Grundlage für das folgende Geschäftsjahr geschaffen.
Der Nettoumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung waren der Start des Projekts Ersatz Integriertes Militärisches Fernmeldesystem, das Wachstum im Geschäftsfeld Protection sowie der Verkauf des Lagers der Leopard-1-Panzer in Italien.
Die EBIT-Marge erreichte mit über sechs Prozent ein sehr erfreuliches Niveau. Sämtliche Geschäftsbereiche sowie die wesentlichen Gesellschaften erfüllten oder übertrafen ihre operativen Ziele. Dies ist einerseits auf die vor drei Jahren eingeleiteten Massnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität der Geschäftsbereiche zurückzuführen, insbesondere auf die systematische Abarbeitung von Verlustprojekten. Andererseits konnten die hohen Sonderbelastungen der Jahre 2022 bis 2024 deutlich reduziert werden.
Ein strategisch bedeutendes Projekt für die Zukunft ist die Endmontage von vier F-35A-Kampfflugzeugen des Herstellers Lockheed Martin. Das Projekt «RIGI» befindet sich in Abstimmung mit dem Lieferanten. Die im Berichtsjahr angefallenen Vorlaufkosten wurden entsprechend zurückgestellt. Im Beteiligungsportfolio von RUAG konnte zudem die zweite Kapazitätserweiterung der Nitrochemie AG auf den Weg gebracht werden.
Sowohl die Liquidität als auch der operative Cashflow wurden weiter stabilisiert. Zur Stärkung der strategischen
Handlungsfreiheit hat RUAG nach der Anpassung der Eignerziele im zweiten Quartal 2025 mit der Ausarbeitung einer nachhaltigen Finanzierungsstruktur begonnen. Die Umsetzung ist ab dem ersten Quartal 2026 vorgesehen.
Für das Jahr 2026 strebt RUAG erneut eine EBIT-Marge von mindestens fünf Prozent an. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die ab 2026 geplanten Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren zu können.