Rund 50 Start-ups und Technologielösungen wurden im Jahr 2025 analysiert und gemeinsam mit internen Stakeholdern bewertet. Daraus sind zwei konkrete Machbarkeitsstudien entstanden. Bei der ersten Studie stand die effiziente Einarbeitung neuer Mitarbeitender bei der Motorenwartung im Fokus. Die getestete Lösung eines ETH-Spin-offs zielte darauf ab, Mitarbeitende mit digitalen Hilfsmitteln in Echtzeit durch Wartungsprozesse zu führen. Aufgrund der zufriedenstellenden Ergebnisse wird dieses Hilfsmittel voraussichtlich im Verlauf von diesem Jahr eingeführt. Die zweite Machbarkeitsstudie befasste sich mit dem aufwendigen und manuellen Wartungsprozess von Akkus. RUAG ist die zentrale Anlaufstelle für die Integration und Installation von Funksystemen in Fahrzeuge von Rettungs- und Sicherheitsorganisationen. Als POLYCOM-Spezialist stellt RUAG sicher, dass die Funk- und Signalsysteme jederzeit optimal einsatzbereit sind. Die Studie hat erwiesen, dass sich durch den Einsatz eines automatisierten Roboters mehr Effizienz bei der Wartung der Akkus erreichen lässt. Weitere Versuche sind in Vorbereitung.
Interne Innovationskraft mit Wirkung
Parallel dazu wurde die interne Innovationskraft weiter gestärkt. Im Rahmen des internen Programms zur Innovationsförderung konnten drei Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Eines davon ist LLARA, eine sichere und datenschutzkonforme ChatGPT Alternative, die den kontrollierten Einsatz verschiedener KI-Modelle ermöglicht. Zusätzlich wurden zahlreiche neue Ideen eingereicht, die sich aktuell in unterschiedlichen Umsetzungsphasen befinden. Dies unterstreicht: Innovation entsteht dort, wo Mitarbeitende Verantwortung übernehmen und neue Wege erproben.
RUAG Innovationsforum
Ein weiterer Höhepunkt war das Innovationsforum 2025, an dem 40 Ausstellende, hochkarätige Expertinnen und Experten sowie rund 170 Besucherinnen und Besuchern teilnahmen. Hauptthemen dieser Ausgaben waren «Space & Defence» und «AI for Defence». Im Rahmen des Innovationsforums wurden die RUAG Student Innovation Awards verliehen. Das Forum hat den internen Wissenstransfer gestärkt und unsere Position als Innovationstreiber in der Schweiz weiter gefestigt.
Die Aktivitäten des vergangenen Jahres zeigen deutlich: Innovation ist eine Gemeinschaftsleistung. Sie entsteht durch strukturiertes Vorgehen, durch Offenheit gegenüber neuen Ansätzen und durch Mut, neue Dinge auszuprobieren.