Als technischer Gesamtpartner verantwortet RUAG die Umsetzung des Programms gemeinsam mit dem Originalhersteller Pilatus. Mit dem Abschluss der vorgezogenen Begleitmassnahmen wurde ein zentraler Meilenstein erreicht, der die Grundlage für die anschliessende Werterhalt- und Modernisierungsphase bildet.
Im Rahmen dieser Projektphase wurden insgesamt 27 PC-7-Flugzeuge erfolgreich modifiziert und an die Luftwaffe übergeben. 14 Flugzeuge wurden durch RUAG am Standort Lodrino umgerüstet, 13 weitere durch Pilatus in Stans.
Um den Ausbildungsbetrieb jederzeit sicherzustellen, setzten RUAG und Pilatus auf eine präzise abgestimmte Umsetzungsplanung mit maximal vier gleichzeitig in der Modifikation befindlichen Flugzeugen. Parallel dazu optimierte RUAG interne Prozesse, unter anderem durch die Entwicklung einer Schablone für die Vorbereitung der Kabelführungen, was Installationszeiten reduzierte und die Prozessqualität erhöhte. Ergänzend wurde ein standardisierter Eingangswerkflug durch RUAG-Werkpiloten eingeführt, um Mängel frühzeitig zu identifizieren und Standzeiten weiter zu optimieren.
Die Zusammenarbeit mit Pilatus, armasuisse sowie den armasuisse-Testpiloten verlief während der gesamten Projektphase effizient und konstruktiv.
Das von Pilatus gebaute Serienmuster des Werterhaltungsprogrammes ist bereit für die Flugerprobungsphase bei armasuisse. Anschliessend wird das Flugzeug an die Luftwaffe für die militärische Flugerprobung übergeben. Bei erfolgreichem Abschluss ist vorgesehen, im Rahmen des Werterhaltungsprogramms die gesamte PC-7-Flotte zu modernisieren – je zur Hälfte durch RUAG und Pilatus.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der vorgezogenen Begleitmassnahmen unterstreicht RUAG ihre Rolle als verlässlicher Technologiepartner der Schweizer Armee. Das Werterhaltungsprogramm PC-7 WE schafft die Grundlage für einen sicheren und zukunftsfähigen Ausbildungsbetrieb der Schweizer Luftwaffe bis mindestens 2040.